Crispijn de Passe

 
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Arnold                         Lyongrün                                                     - Dekorationsmotive. 1899
Arnold Lyongrün
"Dekorationsmotive. 1899 "
600 €
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  - Les Papes

"Les Papes "
300 €
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A.                             Eiserwag                                                     - Decken- und Wandmalerei. 1898
A. Eiserwag
"Decken- und Wandmalerei. 1898 "
350 €
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Jens                           Cords                                                        - Landschaften in Holstein, 1978. [N7]
Jens Cords
"Landschaften in Holstein, 1978. [N7] "
300 €
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Adolph H.                      Bayer                                                        - Galanterie-Drechsler. 1893
Adolph H. Bayer
"Galanterie-Drechsler. 1893 "
350 €
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Thomas                         Weigner                                                      - Studien- und Flächenmuster.
Thomas Weigner
"Studien- und Flächenmuster. "
180 €
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Biografie Werke Kunstmarkt/Service Literatur Impressum

Arnemuiden 1564
- Utrecht 1637


Im Jahr 1564 wird Crispijn de Passe in Zeeland geboren. Er wird im Buchdruck- und Druckgrafikzentrum des 16. Jahrhunderts in Antwerpen ausgebildet und beginnt zügig an seiner beruflichen Karriere zu arbeiten. Crispijn de Passe tritt spätestens im Jahr 1585 der Lukasgilde bei, darüber hinaus arbeitet er als Kupferstecher für verschiedene Verlagshäuser. Da das katholische Spanien Antwerpen erobert, geht er mit seiner Familie im Jahr 1588 nach Köln ins Exil und gründet dort sein eigenes Verlagshaus. Er publiziert eigene Entwürfe, die von ihm selbst oder durch Mitglieder seiner Werkstatt gestochen werden. Seinen Schwerpunkt bilden bei seinen herausgegebenen Grafiken Porträts und die Genregrafik. 1611 verlässt Crispijn de Passe wiederum aus religiösen Gründen Köln und siedelt samt Werkstatt abermals nach Utrecht um. Gemeinsam mit Aernout van Buchell (Buchelius) setzt er seine erfolgreiche Arbeit fort, die später von seinen Kindern vorerst übernommen wird. Als erfolgreich selbständige Grafiker arbeiten seine Kinder anschließend in Paris, London und Kopenhagen und tragen maßgeblich am internationalen Ruhm der Werkstatt de Passes bei. Im Jahr 1637 verstirbt Crispijn de Passe. Der einzig verbliebene älteste Sohn Crispijn de Passe der Jüngere führt das Erbe des Vaters weiter. Später siedelt er nach Amsterdam über, kann aber keine Geschäftserfolge erzielen und stirbt verarmt im Jahr 1670.